Stadtrundgang am 10. Mai 2026 um 11.00 Uhr
Wenn man heute in Berlin von „Borsig“ spricht, meint man entweder das lebendige Erbe im Stadtteil Tegel oder die moderne Firma, die den Namen weiterträgt. Das markante Borsigtor gehört zum historischen Industrieerbe der Stadt - und der Borsigturm prägt bis heute die Gegend um die ehemaligen Borsigwerke. Tegel ohne die Firmengeschichte ist nicht denkbar,
Der Ortskern von Tegel existiert seit etwa 1240. Das Dorf wurde vermutlich im Zuge der mittelalterlichen Ostkolonisation von deutschen Siedlern angelegt. Das markanteste Bauwerk am Anger ist die evangelische Dorfkirche Alt-Tegel. Rund um den Anger finden sich noch heute Baudenkmale, die an die dörfliche Vergangenheit erinnern, auch wenn sich das Stadtbild durch moderne Blockrandbebauung und Gewerbe stark gewandelt hat.
Nachdem wir uns einen kleinen Blick auf den Tegeler See und die Greenwich-Promenade gönnen, geht es über die Sechserbrücke zum Schloss Tegel und zum Tegeler Hafen.
Durch die Industrialisierung Tegels entstand ein gesteigertes Bedürfnis nach verkehrstechnischen Anschlüssen, deshalb wurde 1908 der Tegeler Hafen mit eigenem Eisenbahnanschluss eröffnet. Heute ist er eine gefragte Wohnadresse. Unter dem Motto “Wohnen, Freizeit, Kultur am Tegeler Hafen” entstand im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1984/87 an dem Wasserbecken mit künstlich angelegter Insel Architektur im Stil der Postmoderne.
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Leitung Susanne Storm und Heiner Wörmann
Treffpunkt am Borsigtor
Preis 20,00 (inkl. Informationsmaterial)
Susanne Storm, Reisen + Kultur
Tel. 0179 5929616