Führung in der Alten Nationalgalerie
am 10. Juni 2026 um 15.15 Uhr
Mit einer außergewöhnlich dichten und kontinuierlichen Ausstellungstätigkeit förderte der in Berlin ansässige Galerist Paul Cassirer maßgeblich die Verbreitung des französischen Impressionismus in Deutschland. Künstler wie Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir und Vincent van Gogh erlangten durch ihn erstmals größere Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum.
Cassirer beschränkte sein Engagement nicht allein auf die Vermittlung französischer Kunst. Er setzte sich ebenso für den deutschen Impressionismus ein und unterstützte die Berliner Secession.
Die Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" zeigt entlang von über 100 herausragenden Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne das beeindruckende Engagement Paul Cassirers für die Kunst.
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Treffpunkt an der rechten Seite der Alten Nationalgalerie (Gruppeneingang)
Preis 26,00 € / 18,00 € erm. (Führung / Eintritt)
Anmeldung erbeten
Stadtrundgang am 10. Mai 2026 um 11.00 Uhr
Wenn man heute in Berlin von „Borsig“ spricht, meint man entweder das lebendige Erbe im Stadtteil Tegel oder die moderne Firma, die den Namen weiterträgt. Das markante Borsigtor gehört zum historischen Industrieerbe der Stadt - und der Borsigturm prägt bis heute die Gegend um die ehemaligen Borsigwerke. Tegel ohne die Firmengeschichte ist nicht denkbar,
Der Ortskern von Tegel existiert seit etwa 1240. Das Dorf wurde vermutlich im Zuge der mittelalterlichen Ostkolonisation von deutschen Siedlern angelegt. Das markanteste Bauwerk am Anger ist die evangelische Dorfkirche Alt-Tegel. Rund um den Anger finden sich noch heute Baudenkmale, die an die dörfliche Vergangenheit erinnern, auch wenn sich das Stadtbild durch moderne Blockrandbebauung und Gewerbe stark gewandelt hat.
Nachdem wir uns einen kleinen Blick auf den Tegeler See und die Greenwich-Promenade gönnen, geht es über die Sechserbrücke zum Schloss Tegel und zum Tegeler Hafen.
Durch die Industrialisierung Tegels entstand ein gesteigertes Bedürfnis nach verkehrstechnischen Anschlüssen, deshalb wurde 1908 der Tegeler Hafen mit eigenem Eisenbahnanschluss eröffnet. Heute ist er eine gefragte Wohnadresse. Unter dem Motto “Wohnen, Freizeit, Kultur am Tegeler Hafen” entstand im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1984/87 an dem Wasserbecken mit künstlich angelegter Insel Architektur im Stil der Postmoderne.
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Leitung Susanne Storm und Heiner Wörmann
Treffpunkt am Borsigtor
Preis 20,00 (inkl. Informationsmaterial)
Führung im Museum für Fotografie
am 23. Juni 2026 um 16.00 Uhr
Herausragende Fotografinnen gibt es seit der Erfindung der Fotografie im frühen 19. Jahrhundert. Viele von ihnen waren Pionierinnen auf diesem Gebiet. Sie experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten die Grenzen des neuen Mediums aus. So auch die Fotografinnen des Bauhauses. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten dabei zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht dabei von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie.
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Treffpunkt im Foyer des Museums
Preis 22,00 € / 16,00 € erm. (Führung / Eintritt)
Stadtrundgang am 5. Juli 2026 um 11.00 Uhr
Nicht weit entfernt vom Senefelderplatz, der mit einem Denkmal an Alois Senefelder, den Erfinder der Lithografie, erinnert, liegt die Brauerei Königsstadt. Am Ende des 19. Jahrhunderts gehörte sie zu den führenden Brauereien der Hauptstadt. Heute ist die Anlage, immer noch eine beeindruckende Architektur aus dem 19. Jahrhundert, eine Genossenschaft mit unterschiedlichster Nutzung.
Ein Steigrohrturm mit dem dazugehörigen Tiefbehälter, ein Maschinenhaus und ein Wasserturm - die Bauten des unter Denkmalschutz stehenden Bauensembles Wasserturmplatz befinden sich teilweise auf dem 54 Meter hohen Windmühlenberg, von dem aus man einen guten Blick über den Kiez hat. Von hier aus sieht man auch die Synagoge in der Rykestraße - eine der schönsten und ursprünglichsten in Berlin. Die jüdische Gemeinde Berlins errichtete dort eine Synagoe, da durch den Zuzug vor allem osteuropäischer Juden im Nordosten Berlins ein weiteres Gotteshaus neben der Neuen Synagoge erforderlich wurde. Der Kollwitzplatz bildet das Herz des Kollwitzkiezes in Prenzlauer Berg. Das Gründerzeitviertel ist nach dem Kollwitzplatz benannt, der seinen Namen wiederum der Malerin, Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz zu verdanken hat, die hier fast bis an ihr Lebensende wohnte.
Am Jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee vorbei kommen wir noch zum Pfefferberg. Das ursprünglich als Brauerei genutzte Areal blickt auf eine mehr als 180-jährige, wechselvolle Geschichte als Industriestandort zurück. Ende der 1980er Jahre wurde das leerstehende und verfallene Gelände von Bewohner*innen des umliegenden Kiezes, darunter auch viele Künstler*innen, neu zum Leben erweckt.
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Leitung Susanne Storm und Heiner Wörmann
Treffpunkt am Senefelderplatz (Denkmal von Alfred Senefelder)
Preis 20,00 € (inkl. Informationsmaterial)
Susanne Storm, Reisen + Kultur
Tel. 0179 5929616