Amadeus goes Balkan Groove
Wenig war bisher überliefert über die ausschweifende Reise, die Mozart einst von Wien aus entlang der Donau in Richtung Balkan unternommen haben soll. Viele Mythen ranken sich um diesen Trip, von wilden Partys ist die Rede, es wurde gejammt und getanzt. Mozart soll so selbstverständlich in der dortigen Kultur aufgegangen sein, dass ihm kurzerhand der Spitzname „Mozartovic“ verpasst wurde.
Seine damals entstandenen Werke wurden lange unter Verschluss gehalten – zu radikal war der Bruch mit der Wiener Klassik, zu ungewöhnlich die Instrumentierung. Er komponierte in dieser Phase ausschließlich für die Besetzung zwei Violinen, Akkordeon, Kontrabass und Percussion. Glücklicherweise sind die Original-Handschriften nun wieder aufgetaucht – und wie der Zufall so will passen sie einfach wie angegossen zu Uwaga!.
Mozarts Musik groovt auf sehr subtile Weise und eignet sich bestens, in vielfältiger Weise umgedeutet zu werden.
Christoph König (Violine), Maurice Maurer (Violine), Miroslav Nisic (Akkordeon), Matthias Hacker (Kontrabass) |