Carl Heinrich Graun - Der Tod Jesu, Passionsoratorium nach einem Libretto von Karl Wilhelm Ramler
Den Auftakt der Osterfestspiele bildet das traditionelle Konzert zur Passionszeit in der St. Laurentiuskirche, mit musikalischen Bezügen auf die Anfangsjahre von Friedrichs Regentschaft, insbesondere seine Hofkapelle und seinen Lieblings-Musikstil. Von seiner jüngsten Schwester Anna Amalie in Auftrag gegeben, wurde Carl Heinrich Grauns Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ 1755 in Berlin uraufgeführt und stand danach 130 Jahre lang nahezu ununterbrochen zur Osterzeit auf den Programmen der Singakademie und anderer Konzert- und Chorvereinigungen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Werk von den inzwischen wieder populär gewordenen Passionen Bachs verdrängt. Nun ermöglicht die Rheinsberger Wiederaufführung eine Neuentdeckung des Werkes.
Musikalische Leitung | Wolfgang Katschner |
Solisten | Sophie Bareis (Sopran) Berk Altan (Tenor) Vincent Wilke (Bariton) |
Mit | Kammerchor der Berliner Singakademie Lautten Compagney Berlin |