ab 13 Jahren
Der Berliner Nasser El-Ahmad stammt aus einer libanesischen, streng muslimischen Familie. Als Kind und ältester Sohn ist er der Liebling der ganzen Verwandtschaft, doch mit zunehmendem Alter wird die Erziehung strenger: Musik ist haram, Fernsehen und Internet nur eingeschränkt erlaubt. Deswegen sucht sich Nasser seine Freiräume außerhalb der Familie und gerät darüber immer mehr in Konflikt mit seinem Vater. Im Alter von 15 Jahren entdeckt er die schwule Partyszene Berlins und outet sich auf Facebook. Als seine Eltern davon erfahren, bedeutet dies das Ende seines bisherigen Lebens.
„Nasser #7Leben“ erzählt auf Grundlage von Nassers Leben eine besondere coming of age - Geschichte über einen heranwachsenden Menschen, der viel Schlimmes erleben musste und doch nie den Mut zu einem selbstbestimmten Leben aus den Augen verlor. Sein unerschütterlicher Wille nach Freiheit und Unabhängigkeit gaben ihm die Kraft zur Rebellion und machen ihn bis heute zu einem wichtigen Aktivisten für Menschenrechte. Nasser El-Ahmad ist Vorbild für viele junge Menschen. Er ist Ende 2015 mit dem Respektpreis ausgezeichnet worden.
Buch | Susanne Lipp nach Interviews mit Nasser El-Ahmad |
Regie | Maria Lilith Umbach |
Bühne und Kostüme | Lea Kissing |
Video | Alexander Merbeth |
Musik | Öz Kaveller |
Dramaturgie | Tobias Diekmann |
Theaterpädagogik | Ellen Uhrhan David Vogel |
Mit | Ludwig Brix Katja Hiller Jens Mondalski u.a. |